Blechkuchen & Sonntagstorte

Baumkuchen: Der leckerste Klassiker der Welt

Heute backe ich einen Klassiker: Der Baumkuchen nach dem Rezept meines Lieblingskoches Johann Lafer. Es ist eines der wenigen Rezepte, dass ich immer wieder herauskrame.

Viele sprechen ja beim Baumkuchen davon, dass es schon zu den anspruchsvolleren Backwerken gehört.
Doch das Einzige was für mich immer wieder eine Herausforderung darstellt ist, dass ewige Warten vor dem Backofen.
Denn Verschwinden kann man ja leider nicht, da man ständig in den „Back“Startlöchern steht und auf die nächste Schicht wartet.

Für alle, die noch nie einen Baumkuchen gebacken haben:
Ganz genau, ihr Lieben, ein Baumkuchen wird Schicht für Schicht immer schön braun gebacken. Nur so entstehen am Ende die spektakulären „Jahresringe“ des Baumkuchens.

Die Kuchengröße würde ich ganz nach dem von euch angestrebten Zeitfenster variieren.
Je kleiner die Form, je höher und spektakulärer sieht er aus. Jedoch ist der Zeitaufwand wegen der weiteren „Jahresringe“ um einiges höher.

Das wird benötigt:
Vor allem Geduld

 

Für 22 -26 cm Durchmesser

Zutaten:

  • 220g weiche Butter
  • 100g Puderzucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 EL Rum (gern auch 2)
  • 1 Prise Salz
  • 6 Eigelbe
  • 150g Marzipanrohmasse
  • 50ml Milch
  • 6 Eiweiß
  • 120g Zucker
  • 90g Mehl
  • 80g Speisestärke

Und so funktioniert es:

  1. Butter und Puderzucker schaumig schlagen.
    Vanillemark, Rum und Salz unterrühren.
  2. Die Eigelbe nach und nach untermischen.
  3. Milch in einem Topf erwärmen (nicht kochen!) und die Marzipanrohmasse darin auflösen.
  4. Die Milchmischung zur Butter-Ei-Masse geben und gut verrühren.
  5. Die Eiweiße mit dem Zucker steif schlagen und 1/3 davon unter den Teig heben.
  6. Mehl und Speisestärke mischen, die Hälfte unter den Teig rühren.
    Den restlichen Eischnee und die restliche Mehlmischung nach und nach unterheben.

Je Schicht 2-3 Minuten
bei 250°C Bevorzugt Grillfunktion oder Oberhitze

Zum Schluss 5 Minuten bei 170°C Ober-/Unterhitze

Und nun wird es spannend:
Backofen gut vorheizen.
Nun eine dünne Schicht Teig gleichmäßig in der vorbereiteten Backform verteilen.
Ich nehme immer einen Kochlöffel oder Ähnliches als Maß. So verwendet man automatisch bei jeder Schicht die gleiche Menge Teig.
Die Form im oberen Teil des Backofens platzieren und 2 bis 3 Minuten bei 250°C (Oberhitze oder noch besser: Grillfunktion) goldgelb backen.
Hier ist zu beachten: Eine schöne und gleichmäßige Färbung ist wichtig, um anschließend die Jahresringe gut zu erkennen.

Anschließend eine weitere dünne Schicht Teig einfüllen und wieder mit der gleichen Zeitangabe ab in den Ofen.
Das Ganze wird so lange wiederholt, bis der Teig aufgebraucht oder euch der Geduldsfaden gerissen ist.

Nach dem Kurzbacken/-grillen der letzten Schicht deckt ihr den Kuchen mit Albfolie ab und backt ihn bei 170°C (Ober-/Unterhitze)

Den abgekühlten Kuchen könnt ihr anschließend wahlweise mit Zuckerguss oder einer knackigen Schokoladenschicht überziehen.

Tipps:
Wenn ihr für die Schichten immer in etwa die gleiche Menge Teig verwendet und darauf achtet, dass
die jeweilige Schicht beim Backvorgang den gleichen Teint (Braunfärbung) bekommt, wird die Optik perfekt.

Übrigens wenn der Rand zu dunkel wird, schneidet ihn einfach sauber ab. Ist der Kuchen mit Guss überzogen, sieht es nämlich kein Mensch.

Der Baumkuchen ist ohne Probleme mehrere Tage haltbar oder kann auch gut eingefroren werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.