Irland ­čç«­čç¬ – “Brown Soda Bread”


Brot & Br├Âtchen, Zimtliebe auf Reisen / Donnerstag, Januar 3rd, 2019

Irland ist als Reiseziel bei uns Deutschen mittlerweile sehr beliebt.
Auf der gr├╝nen Insel vergisst man den Alltagsstress und kann einfach die Seele baumeln lassen.
Doch die Anspannung kommt sofort zur├╝ck, sobald man auf der linken Seite hinter dem Steuer sitzt! Ich kann euch sagen… selbst als Beifahrer stirbt man tausend Tode.
Ein weiterer Unterschied zu unserer Stra├čenverkehrsordnung sind die vielen Mautstellen auf den Autobahnen. Die meisten Stationen sind selbsterkl├Ąrend: Ranfahren, zahlen und los geht’s! Bei der Maut auf der M50 (rund um Dublin mit violetter Beschilderung) verh├Ąlt es sich jedoch sehr ungew├Âhnlich. Gezahlt wird immer erst nachdem die Strecke befahren wurde. Daf├╝r f├Ąhrt man entweder die lokalen Automaten an oder l├Ądt sich die M50-App herunter und zahlt online. Bezahlt man nicht am selben Tag, kostet es eine zus├Ątzliche Geb├╝hr, die sich Tag f├╝r Tag weiter erh├Âht. Gerade f├╝r Touristen ist diese Regelung nicht ganz einfach und man sollte sich unbedingt damit besch├Ąftigen.

Nachdem wir die Mauth├╝rden ├╝berwunden hatten, konnte der Urlaub endlich starten. Der erste Stopp war Dublin! Die Stadt ist sehr voll, zum einen durch Touristen und zum anderen str├Âmen die Iren nach Feierabend in das Kneipenviertel Temple Bar.
Die Pubs sind zu jedem Zeitpunkt gut besucht und oft gibt es richtig gute Livemusik. Ich kann nur sagen…egal wie ├╝berf├╝llt die Pubs im Viertel sein sollten, bestellt euch ein Pint Guinness und mischt euch unter die G├Ąste. Denn das ist das irische Lebensgef├╝hl!

Nachdem wir Dublin verlassen hatten zog es uns nach Westen. Nach einer Besichtigung des Bunratty Castle ging es zur Hauptattraktion in dieser Ecke Irlands, den Cliffs of Moher. Zieht euch nur warm an…da oben zieht es vom Feinsten! Aber der Ausblick ist wahnsinnig sch├Ân. Man kann ├╝ber mehrere Kilometer an den Klippen entlang spazieren und ┬áso den Ausblick aus jedem Winkel genie├čen.

Nach mehreren Zwischenstopps an diversen Burgen, Ruinen sowie Verteidigungsanlagen, etc. und immer der K├╝ste entlang, erreichten wir ein weiteres Highlight, den Inch Beach. Wenn ich alles in Irland erwartet h├Ątte, aber einen kilometerlangen Strand, an dem man nach der H├Ąlfte der zur├╝ckgelegten Strecke pl├Âtzlich allein spazieren geht, h├Ątte ich nie erwartet.
Camper kommen hier ├╝brigens voll auf ihre Kosten. Campen direkt am Strand ist in Irland n├Ąmlich m├Âglich.
In welchem anderen Land steht man direkt nach dem Aufstehen mit den nackten F├╝├čen im Sand?! Mir fallen nicht viele Orte ein. Auch mit dem Auto darf und kann man sehr gut am Strand entlang d├╝sen.

Direkt am Inch Beach gibt es eine ziemlich coole Imbissbude “Sammy┬┤s”. Mit einem tollen Blick aufs Meer kann man hier superleckere Burger und Pommes und zum Kaffee richtig gute Kuchen genie├čen.

Wer die Zeit hat und eine au├čergew├Âhnliche Unterkunft sucht, sollte sich am Inch Beach einmieten. Sammy┬┤s Inch Beach House ist sehr zu empfehlen, man fr├╝hst├╝ckt mit direktem Meerblick. Wir hatten das Gl├╝ck einer der ersten G├Ąste im B&B Seascapes zu sein. Ein neu gebautes Haus der Extraklasse und einem unvorstellbaren Ausblick von der Terrasse aus, eine riesigen K├╝che und einem topmodernen Wohnbereich.

Irgendwann ging es wieder ab in das Mietauto und auf zum ber├╝hmten “Ring of Kerry”. Diese 179 km lange K├╝stenstra├če ist f├╝r sein Panorama bekannt. Man sollte sich -wenn es die Zeit zul├Ąsst- auf jeden Fall einen ganzen Tag daf├╝r Zeit nehmen. So kann man sich einfach treiben lassen, ├╝berall anhalten und die Aussicht genie├čen.

Last but not least muss ich euch unbedingt vom Killarney National Park berichten. Ein sehr sch├Âner Park, den man auf keine Fall verpassen sollte. An vielen Stellen gibt es Pferdekutschen mit denen man sich zu den wichtigsten Highlights chauffieren lassen kann. Aber, ganz ehrlich, es w├Ąre schade um die wundersch├Ânen Momente, wenn man sich nicht wenigstens einen Teil selbst erlaufen w├╝rde.
Es gibt viele sch├Âne Anlaufpunkte im Park, doch besonders haben mich der Aussichtspunkt “Ladies View” und Muckross Abbey begeistert. Auch die vielen Seen, die zum Anhalten und Verweilen einladen, wirken so wundersch├Ân friedlich. Hier hat man das Gef├╝hl, dass die Zeit still steht.

Muckross Abbey ist eine alte Abtei. ├ťber den alten Klosterfriedhof gelangt man in den Innenteil des Klosters, von dem zwar die Mauern, aber kein Dach mehr vorhanden ist. Die Location hat so einen Charme, dass man sich schon auf dem Friedhofsplatz von der ┬ámystischen Atmosph├Ąre gefangen f├╝hlt.

Ein wenig weiter im ┬áInneren des Parks gelangt man zum ber├╝hmten Ladies View. Hier genie├čt man eine unendlich sch├Âne Aussicht, hoch oben mit einem atemberaubenden Blick ├╝ber das gesamte Tal. Dort findet man ├╝brigens einen netten Imbiss. Hat man die Zeit, kann ich nur jedem ein St├╝ck vom dort erh├Ąltlichen selbst gebackenen “Carrot Cake” (Karottenkuchen) ┬áans Herz legen, den man am besten bei einer kurzen Pause auf der Dachterrasse genie├čen kann.

Wir haben zwar noch einiges mehr erlebt, aber dies waren meine pers├Ânlichen Highlights auf unserer -viel zu kurzen- Irlandreise. F├╝r Tipps ├╝ber die gr├╝ne Insel oder eure pers├Ânlichen Erfahrungen (in den Kommentaren oder auch per Email) w├╝rde ich mich sehr freuen.

Abschlie├čend sei noch gesagt… kulinarisch sind die Iren nat├╝rlich sehr englisch angehaucht.
Beans & Sausages sowie ganz traditionell Black Pudding (gebackene Blutwurst zum Fr├╝hst├╝ck­čś│) sind f├╝r uns doch immer ein kleiner Kulturschock.
Doch ein suuuuuper Rezept habe ich euch trotzdem mitgebracht:┬áBrown Soda Bread. Dieses Buttermilchbrot hat mich geschmacklich wirklich begeistert. Am Leckersten ist es ganz frisch gebacken und noch lauwarm mit Butter serviert… mhm lecker!

 

Rezept drucken
Brown Soda Bread
Portionen
Portionen
Zutaten
F├╝r das Brot:
Backzeit/-temperatur:
Portionen
Portionen
Zutaten
F├╝r das Brot:
Backzeit/-temperatur:
Anleitungen
  1. Backofen vorheizen und das Backblech vorbereiten. Auf den Boden des Backofens ein hitzebest├Ąndiges Sch├Ąlchen mit Wasser stellen.
  2. Alle Zutaten zu einem glatten Teig vermengen.
  3. Mit bemehlten H├Ąnden den Teig zu einem runden Laib formen und auf das Backblech (-papier) setzen. Der Teig wird sehr kleben, aber mit Mehl bekommt man die Misere gut in den Griff.
    Das Brot mit Mehl best├Ąuben.
  4. Mit einem scharfen Messer ein Schnitte in die Oberfl├Ąche einritzen, damit das Brot beim Backen nicht ungewollt aufbricht.
  5. Ab damit in den Ofen und backen.
    TIPP: Das Brot ist fertig gebacken, wenn es durch Klopfen auf der Unterseite hohl klingt.

Hits: 86

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht ver├Âffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr dar├╝ber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.