Vegane Kiwi Kokos Tarte – NO BAKE CAKE


Allgemein, Vegan & Co. / Dienstag, März 12th, 2019

Die Einstellung zur veganen Ernährung hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Für die anfänglichen Trendsettern ist es zu einer grundsätzlichen Lebenseinstellung geworden👏. Und davor ziehe ich wirklich meinen imaginären Hut. Nicht, dass ich mich vegan ernähre…nein. Dafür bin ich einfach nicht diszipliniert genug, muss ich leider gestehen. Aber ich finde es wahnsinnig gut, wenn man es dauerhaft schafft sich vegan zu ernähren und danach zu leben.

Als Blogger setzt man sich automatisch früher oder später mit diesem veganen Thema auseinander. Denn für jemanden der einfach nach Lust und Laune backt, ist es anfangs schwierig einen Kuchen zu produzieren, der weder Eier, noch Butter oder etwa Milch enthält. Man stößt sehr schnell an seine Grenzen und fängt an zu grübeln, welche Alternativen es denn überhaupt gibt. Man sitzt in Gedanken vor seinem Notizbuch und denkt sich “Das gibt es doch nicht!!!! Mit welchen Zutaten backt man denn überhaupt, wenn es vegan werden soll?”


Ja und an einem solchen Tag packte mich einfach der Ehrgeiz und habe versucht, als waschechter Vegan-Neuling etwas Leckeres zu zaubern… z.B. eine Tarte 😬.

Derzeit sind schön dekorierte Tartes ja voll im Backtrend und das gilt für die vegane Küche sicher genauso. Also habe ich mir die Früchte aus dem Supermarktregal gefischt, die -für mich persönlich- den puren Sommer verkörpern: Kiwis und Kokosnüsse! Allein der Gedanke daran bringt mich schon in Summerfeeling🏝! Entstanden ist eine superfrische und sommerliche NO BAKE Tarte, die uns auch in kälteren Jahreszeiten vom Strandurlaub träumen lässt!
Viel Spaß damit und lasst es euch gut gehen.

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Vegane Kiwi Kokos Tarte - NO BAKE CAKE
Anleitungen
Der Boden:
  1. Koksöl im Topf erwärmen und verflüssigen.
  2. Haferflocken, Kokosflocken und Puderzucker mit dem flüssigen Koksöl vermengen.
  3. Die Tortenform (zu empfehlen ist eine Form mit herausnehmbaren Boden) großzügig mit Backtrennspray einsprühen oder einfetten.
  4. Die Haferflockenmasse gleichmässig in den Boden und bis in an den oberen Rand drücken, so dass ein schöner Boden für die Torte entsteht.
  5. Den Boden im Kühlschrank durchkühlen lassen.
Die Kiwicreme:
  1. In der Zwischenzeit die Kiwis schälen und zusammen mit der Hafermilch pürieren. Die Speisestärke unterrühren, bis als Stärkeklümpchen verschwunden sind.
  2. Die Masse mit dem Ahornrsirup nach Belieben abschmecken. Je nach Reifegrad benötigt ihr unterschiedlich viel Süße.
    TIPP: Leider ergibt Kiwi keine schöne grüne Farbe. Ihr könnt die Crememit ein wenig grüner Lebensmittelfarbe zu einem strahlenden und appetitlichen Grünton verhelfen. Probiert es aus!
  3. Kiwimus in einen Topf füllen und unter Rühren zum Kochen bringen. Die Mus sollte nun schön cremig werden.
  4. Den Topf von der Kochstelle ziehen und ein paar Minuten abkühlen lassen.
  5. Wenn die Kiwicreme langsam fest wird, füllt ihr sie auf den gekühlten Boden und verteilt sie gleichmäßig, damit es eine glatte Oberfläche ergibt.
  6. Jetzt wird die Torte nochmals gut durchgekühlt, damit sich die Kiwicreme vollständig verfestigen kann. Anschließend könnt ihr sie vorsichtig aus der Form holen (dies klappt besser, wenn die Form einen Boden zum Anheben hat).
  7. Jetzt könnt ihr die Torte nach Lust und Laune dekorieren. Ich habe hier Kiwischeben aufgeschnitten und Kokosflocken, Kokoschips, Granatapfelkerne und Schokomüslistückchen auf der Torte verteilt. Und schon ist sie fertig😉!

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