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Limetten-Kokos „Petit Fours“ (viel Arbeit, die sich lohnt)

Limetten-Kokos „Petit Fours“ (viel Arbeit, die sich lohnt)

Am Wochenende bin ich aufgewacht und dachte„ Heute werde ich mal Patissier des Tages und backe Petit Fours“. Ja nee, ist klar.
Hätte ich auch nur ausnahmsweise auf meinen Kopf gehört, der ganz laut gegen meine Schädeldecke getrommelt und geschrien hat „Tu es nicht… das ist doch stundenlange Süsssifusarbeit“, wären mir einige graue Haare erspart geblieben. Das könnt ihr mir glauben.

Aber nein, heute war also mein großer Tag. Es sollte also meine ersten Petit Fours geben.
Und damit es sich auch lohnt, standen natürlich gleich 3 verschiedene Sorten auf dem Programm.

petit fours

Hier sind die Variationen, die ich gleich in meinem persönlichen Ranking präsentiere:

  • Zitrone & Kokos
    mit Lemon Curd und einer leckeren Kokos- Mascarponecreme gefüllt,
  • Erdnuss & Minze (Rezept in Kürze),
    eine leichte Frischkäsecreme mit Erdnussbutter, frischer Minze und Pfefferminzsirup,
  • Thymian & Schokolade (Rezept in Kürze),
    mit frischen Thymianzweigen durch Sahne gezogen und einer leckeren Vollmilch-Schokocreme (Ganache) kombiniert.

Hier bekommt ihr erst einmal das Rezept für meine Lieblingsstücke, die ich übrigens auch fast alle selbst gegessen habe *grins.* Zur Zitronen Kokos Kombination ist daher nicht viel zu sagen.
Nur diese 4 Worte:
Wahnsinnig sommerlich und lecker… mhm!

Rezept drucken
Petit Fours- Limetten mit Kokos
Schmeckt frisch und super fruchtig
Menüart Petit Fours
Vorbereitung 1,5 Stunde
Portionen
Stück á 3x3 cm (1 Backblech)
Zutaten
Für den Teig:
Für die Lemon-Curd:
Für die Kokoscreme:
Für die Glasur
Backtemperatur/ -zeit:
Menüart Petit Fours
Vorbereitung 1,5 Stunde
Portionen
Stück á 3x3 cm (1 Backblech)
Zutaten
Für den Teig:
Für die Lemon-Curd:
Für die Kokoscreme:
Für die Glasur
Backtemperatur/ -zeit:
Anleitungen
Der Boden:
  1. Den Backofen auf 240°C vorheizen. Eigelbe und ca. 50g Zucker schaumig schlagen.
  2. Das Eiweiß mit der anderen Hälfte Zucker zu einem festen Eischnee schlagen.
  3. Den Eischnee auf die Eigelbmasse geben und das Mehl (evtl. Kakao) sowie die Speisestärke in die Schüssel sieben.
  4. Nun alle Zutaten mit dem Rührlöffel unterheben, so dass eine schöne glatte Masse entsteht.
  5. Das Backblech mit Backpapier auslegen und den Biskuitteig gleichmäßig dünn auf das Blech auftragen.
  6. Nach dem Backen den Teig auf ein sauberes Tuch stürzen, das Backpapier vorsichtig abziehen und den Biskuit auskühlen lassen.
Lemon-Curd:
  1. Zitrone, Zucker und Buttern einem Topf erhitzen und so lange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Butter geschmolzen ist und vorerst von der Kochstelle ziehen.
  2. Die Stärke mit 2-3 EL der Zitronenbutter glatt rühren. So stellt ihr sicher, dass es gleich keine Klumpenbildung gibt.
  3. Nun rührt ihr die Stärke in die Zitronenbutter ein. Die Masse sollte relativ fest werden.
  4. Das Ei (vorher kurz mit einem Löffel durchrühren bzw. quirlen) rührt ihr in den Topf mit der Zitronenmasse ein. Jetzt wird alles wieder ein wenig flüssiger
  5. Jetzt wird unter ständigem Rühren (sehr wichtig!!!, da es sonst Rührei gibt) wieder erhitzen. Das Ganze kann einige Minuten dauern, aber wenn die Masse wieder fester und cremig wird, ist die Lemon Curd fertig.
  6. Die Lemon Curd ist im Kühlschrank bis zu 4 Tage haltbar. Wenn ihr sie heiß in ein Glas abfüllt und luftdicht verschließt, verhält sie sich wie Marmelade und ihr könnt sie länger aufbewahren.
  7. Stellt sie noch ein wenig kühl, bis ihr sie verwendet.
Kokosöl:
  1. Das Kokosöl besitzt eine feste Konsistenz, so dass ihr es erst leicht erhitzen müsst, damit es flüssig wird.
  2. Nun werden alle Zutaten vermengt und mit dem Handmixer durchgerührt.
  3. Abschmecken und ab in den Kühlschrank, damit die Creme fester wird.
Das Zusammenbauen:
  1. Der ausgekühlte Biskuit wird in 3 gleich große Teile geschnitten.
  2. Nun werden 2 der zugeschnittenen Böden zuerst dünn mit Lemon-Curd und anschl. etwas großzügiger mit der Kokoscreme bestrichen.
  3. Anschließend werden die bestrichenen Böden übereinander gesetzt und der letzte Boden als Deckel obenauf gelegt.
  4. Stellt die fast fertigen Leckerbissen nochmals in den Kühlschrank, so wird alles schön fest und kann gut geschnitten werden.
Das große Finale:
  1. Schneidet nun die Biskuitplatte in 3x3cm große Petit Fours und stellt sie mit einem Abstand zum nächsten Stück auf einen Kuchenrost.
  2. Nun rührt ihr den Zuckerguss an, in dem ihr Puderzucker und Zitronensaft mischt.
  3. Lasst den Zuckerguss großzügig über die einzelnen Petit Fours laufen, damit sie komplette mit Guss bedeckt sind.
  4. TIPP: Stellt ein sauberes Backblech unter den Kochrost. So spart ihr Guss. Indem ihr den Zuckerguss automatisch auffangt, könnt ihr ihn nochmals verwenden und über die Petit Fours laufen lassen.
  5. Bestreut die Petit Fours von allen Seiten mit Kokosflocken und lasst den Zuckerguss anschließend fest werden.
  6. Fertig sind die superleckeren Petit Fours 😉


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