Es gibt Gerichte, die sehen nach viel mehr Arbeit aus, als sie tatsächlich machen. Tomaten, Kokosmilch, rote Linsen, Karotten und Spinat machen das Linsencurry mit Kokosmilch außerdem wunderbar alltagstauglich. Dazu Reis und fertig ist ein Essen, das auch am nächsten Tag noch richtig gut schmeckt. Meal Prep können wir also auch. Zumindest heute.

Indisches Linsencurry (Dal)
Zutaten
- 200 g rote Linsen
- 400 g gestückelte Tomaten
- 400 ml Kokosmilch
- 250 ml Gemüsebrühe
- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 1 daumengroßes Stück Ingwer
- 2 Karotten
- 100 g Blattspinat frisch oder TK
Für die Gewürzmischung:
- 1 EL Currypulver
- ½ TL Kreuzkümmel gemahlen
- ½ TL Kurkuma
- 1-2 EL Limettensaft
- etwas Öl
- Salz
- Pfeffer
Beilage:
- 250 g Basmatireis oder Vollkornreis
Anleitungen
- Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein hacken. Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden.
- Die roten Linsen in einem Sieb gründlich abspülen.
- Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Ingwer 2 bis 3 Minuten anschwitzen.
- Currypulver, Kreuzkümmel und Kurkuma dazugeben und kurz mitrösten.
- Linsen, Karotten, Tomaten, Kokosmilch und Gemüsebrühe einrühren. Alles aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen und Karotten weich sind. Zwischendurch umrühren.
- Zum Schluss den Spinat unterheben und kurz zusammenfallen lassen.
- Das Linsencurry mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
- Während das Curry köchelt, den Reis nach Packungsanleitung zubereiten und zusammen mit dem heißen Linsencurry servieren.
- Tipp: Das Linsencurry dickt beim Stehen ordentlich nach. Einfach etwas Gemüsebrühe oder Wasser unterrühren, bis es wieder schön cremig ist.
Nährwerte
Die angegebenen Nährwerte wurden automatisiert berechnet.
Dal, Linsencurry oder was essen wir hier eigentlich?
Dal bezeichnet in der indischen Küche sowohl geschälte oder gespaltene Hülsenfrüchte als auch Gerichte, die daraus gekocht werden. Deshalb findest du unglaublich viele Varianten für indische Dal. Mal dick und cremig, mal suppiger, mal mild und mal mit ordentlich Wumms.
Unser Dal wird mit roten Linsen, Tomaten und Kokosmilch gekocht. Streng traditionell indisch ist diese Variante nicht unbedingt, dafür ist sie einfach, schnell und ziemlich lecker. Und bevor wir eine Grundsatzdiskussion über authentische Linsencurry Rezepte anfangen, esse ich lieber noch eine Portion.
Unsere Geheimtipps
Es ist Zeit für unseres handverlesenen und leckersten Rezeptideen. Lehne dich zurück und lass dich inspirieren.

Warum sind rote Linsen für das Linsen Dal Rezept perfekt?
Wenn du ein unkompliziertes Linsen Dal Rezept suchst, sind rote Linsen ziemlich dankbar. Du musst sie nicht stundenlang einweichen und sie sind schnell gar. Beim Kochen zerfallen sie außerdem leicht und sorgen ganz automatisch für diese schöne cremige Konsistenz.
Was passt zum indischen Linsencurry?
Dazu passen Basmatireis, Naan oder einfach ein Klecks pflanzlicher Joghurt. Frischer Koriander wäre natürlich auch eine Option. Aber da Koriander bekanntlich ganze Familien spalten kann, entscheidet das bitte jeder für sich.

Genau deshalb funktioniert rotes Linsencurry auch an Tagen, an denen du keine Lust hast, eine Stunde am Herd zu stehen. Während dein Dal köchelt, kannst du den Reis kochen und nach etwa 20 Minuten ist die Sache erledigt.

Geröstete Kichererbsen Snack
Statt Chips & Co. gibt es hier das Rezept für einen gesunden Snack für den nächsten Couchabend.
Linsencurry mit Kokosmilch, das macht es so cremig
Kokosmilch und rote Linsen sind schon ein ziemlich gutes Team. Die Kokosmilch macht das Curry cremig und fängt gleichzeitig die Gewürze ein bisschen ab. Dadurch ist das Linsencurry mit Kokosmilch würzig, ohne dass dir beim ersten Löffel die Gesichtszüge entgleisen.
Currypulver, Kreuzkümmel, Kurkuma, Ingwer und Knoblauch reichen hier vollkommen aus. Du brauchst also grundsätzlich keine 14 Gewürzdosen auf der Arbeitsplatte, um leckere Linsencurry Rezepte zu kochen.

Ganz wichtig!
Frischer Limettensaft kommt unbedingt erst zum Schluss hinein. Die Säure macht das cremige Dal frischer und bringt die Gewürze noch einmal richtig schön nach vorne.
Ist ein Linsencurry vegetarisch und vegan?
Ja, dieses hier ist es. Für das Linsencurry verwenden wir Gemüsebrühe, Kokosmilch und ausschließlich pflanzliche Zutaten. Damit ist es nicht nur vegetarisch, sondern sogar vegan, sofern deine verwendeten Produkte ebenfalls keine tierischen Bestandteile enthalten.
Indische Dal werden ohnehin häufig vegetarisch zubereitet. Je nach Rezept können allerdings beispielsweise Ghee, Joghurt oder andere Milchprodukte enthalten sein. Deshalb lohnt sich bei anderen Rezepten immer ein kurzer Blick auf die Zutaten.
Wenn du das Linsencurry 100% veganisieren möchtest, kannst du Ghee beispielsweise durch Pflanzenöl ersetzen. Und schon ist das Drama beendet, bevor es überhaupt angefangen hat.

Mehr aus der indischen & orientalischen Küche
Wenn du nach dem Linsencurry noch nicht genug von würzig, cremig und ordentlich Aroma hast, geht’s direkt weiter. Probier das Kichererbsen Curry, das Kürbis Curry mit Kokosmilch oder das cremige Butter Chicken. Dazu brauchst du eigentlich nur noch warmes Naan Brot zum Tunken und der Abend ist gerettet. Und für alle, die süß und würzig genauso lieben wie ich, wartet noch das indische Quitten Chutney.
Noch mehr Orient auf dem Tisch? Unbedingt. Das türkische Menemen macht schon beim Anblick Hunger, der Dattel Curry Dip gehört spätestens beim nächsten Grillabend auf den Tisch und die Falafel Wraps sind sowieso so ein Kandidat für „ich esse nur einen“. Dazu passen Falafel, Muhammara, Hummus, Simit, Pide oder arabisches Brot und plötzlich steht nicht mehr ein Gericht auf dem Tisch, sondern ein kleines orientalisches Buffet. Genau mein Ding.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
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