Baumkuchen ist ein echter Klassiker der deutschen Backkunst. Außen schokoladig, innen saftig, leicht karamellisiert und mit den typischen Schichten, die man nach dem Anschneiden wie Baumringe sehen kann. Viele kennen diese Spezialität nur von der Konditorei, dabei lässt er sich auch zuhause überraschend gut zubereiten. Ja, es dauert ein bisschen, aber das Ergebnis lohnt sich so sehr.
- Unser bestes Baumkuchen Rezept
- Warum dieses Baumkuchen Rezept so besonders ist
- Baumkuchen selber machen, so funktioniert es
- Baumkuchen Spitzen
- Baumkuchen Salzwedel – Herkunft und Tradition
- Das Baumkuchen Rezept kannst du super variieren
- Fakten für Kulinarik-Besserwisser: Baumkuchen Rezept
- Warum du dieses Baumkuchen Rezept ausprobieren musst
- Auf die Plätzchen, fertig, los …

Unser bestes Baumkuchen Rezept
Zutaten
Buttermasse
- 250 g Butter zimmerwarm
- 200 g Zucker
- 2 Stück Vanilleschote Alt. 2x Vanillezucker
- 6 Stück Eigelb Eiweiß für Eischnee nehmen
- 80 ml Cointreau Alt. Rum oder Amaretto
- 100 g Marzipanrohmasse
Mehlmischung
- 100 g Weizenmehl 405
- 100 g Speisestärke
- 2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
Eischnee
- 6 Stück Eiweiß
- 50 g Zucker
Schokoglasur
- 400 g Zartbitter Kuvertüre
Anleitungen
- Zu Beginn legst du eine Springform mit 26 cm Durchmesser oder eine kleine Auflaufform mit Backpapier aus und fettest den Rand ein. Dann heizt du den Backofen auf der Grillstufe auf 250 °C vor.
- Jetzt schneidest du das Marzipan in kleinen Stücke und gibst es mit dem Cointreau in einen kleinen Topf. Jetzt erwärmst du es langsam, bis du alles zu einer glatten Masse verrühren kannst. Dann an die Seite stellen und abkühlen lassen.
- Nun das Eiweiß mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Masse muss schön Stand haben. Aus der Schüssel in eine andere Schüssel umfüllen und kaltstellen. Dann die Schüssel für die Buttermasse nehmen.
- Dann schlägst du die Butter mit dem Zucker und der ausgekratzten Vanille in deiner Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät auf. Wenn die Masse schön schaumig ist, gibst du nach und nach die Eigelbe dazu. Und zum Schluss die Marzipan Masse. Alles nochmals richtig aufschlagen.
- Das Mehl, die Stärke und das Backpulver vermischt du. Dann gibst du es in die Masse und rührst es unter.
- Zum Schluss hebst du das Eiweiß unter die Masse. Und jetzt kannst du endlich mit dem Baumkuchen beginnen.
- Du streichst eine dünne Schicht des Teiges auf dem Backpapier aus. ( ca. 3 EL)Dann schiebst du deine Backform im oberen Drittel des Ofens ein. Du musst ein Auge auf dem Teig halten damit er dir nicht verbrennt. Wenn die Schicht schön braun ist, nimmst du die Form raus und streichst direkt die nächste Schicht auf. Und dann wieder in den Ofen. Das wiederholst du, bis kein Teig mehr übrig ist.
- Am Ende die Form mit Alufolie abdecken und dann nochmals 10 Minuten im Ofen backen. Dafür stellst du den Ofen auf 190 °C Umluft.
- Dann den Baumkuchen aus der Form nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Kuvertüre hacken und in einer Schüssel auf einem Wasserbad langsam schmelzen.
- Die geschmolzenen Kuvertüre über den Baumkuchen geben und abkühlen lassen. Alternativ kannst du auch kleine Ecken aus dem Baumkuchen schneiden und diese komplett mit Kuvertüre überziehen. Da benötigst du dann etwas mehr.
Nährwerte
Die angegebenen Nährwerte wurden automatisiert berechnet.
Braucht man für Baumkuchen einen Drehspieß?
Nein. Klassisch wird er gedreht, aber zuhause klappt es im Backofen wunderbar in einer Form. Schön Schicht für Schicht.

Warum dieses Baumkuchen Rezept so besonders ist
Dieses Rezept ist nicht kompliziert, aber ein echter Hingucker. Beim Backen entstehen dünne Schichten. So bekommst du diese typische Konsistenz zwischen weich, buttrig und leicht knusprig. Mit Schokoladenguss oder als Spitzen wird aus dem Kuchen ein tolles Dessert, ein Geschenk oder eine hübsche Kleinigkeit auf der Kaffeetafel.
Unsere Geheimtipps
Es ist Zeit für unseres handverlesenen und leckersten Rezeptideen. Lehne dich zurück und lass dich inspirieren.
Baumkuchen selber machen, so funktioniert es
Der Teig besteht aus Butter, Eiern, Zucker, Vanille, etwas Stärke und Mehl. Du streichst eine dünne Lage Teig in die Form, backst sie kurz und gibst dann die nächste darüber. Jede Lage wird goldbraun, leicht gebräunt und bekommt diese typische leichte Röstnote. Genau das macht den Geschmack so einzigartig.

Baumkuchen Spitzen
Wenn du Baumkuchen schneiden möchtest, kannst du ihn ganz klassisch in Scheiben servieren oder kleine Ecken aus ihm schneiden. Diese Baumkuchen Spitzen werden oft rundherum mit Schokolade überzogen. Perfekt als Süßigkeit, zum Kaffee oder zum Verschenken. Da werden alle über deine Back-Künste staunen.
Unsere 30 besten Plätzchen
Unsere beliebtesten Plätzchen, die du auf keinen Fall verpassen solltest. Nicht nur für die Weihnachtszeit!

Baumkuchen Salzwedel – Herkunft und Tradition
Dieser Kuchen hat Tradition. Besonders berühmt ist er aus Salzwedel, einer Stadt, die seit Jahrhunderten für ihr Baumkuchen Rezept bekannt ist. Dort wird der Kuchen noch über offenem Feuer auf einer Walze gebacken. Das Ergebnis ist ein zarter, karamellisierter Genuss mit hauchdünnen Ringen, die man nach jedem Anschnitt sieht. Wenn du einmal dort bist, lohnt sich ein Besuch.

Das Baumkuchen Rezept kannst du super variieren
Du kannst den Teig mit Rum, Amaretto, Zitronenabrieb oder Bittermandelaroma verfeinern. Eine Schicht Aprikosenmarmelade unter der Schokolade bringt zusätzlich Frische und macht den Geschmack noch intensiver. Auch weiße Schokolade oder Milchschokolade sind möglich. Hauptsache er schmeckt dir.

Fakten für Kulinarik-Besserwisser: Baumkuchen Rezept
Fun Facts
In Japan gilt er als Symbol für Glück und lange Liebe.
- Er gilt als die „Königin der Kuchen“.
- Durch die vielen Eier bleibt er lange saftig.
- Je dünner die Schichten, desto hochwertiger der Kuchen.

Warum du dieses Baumkuchen Rezept ausprobieren musst
Weil es ein Kuchen ist, der nicht nur schmeckt, sondern Eindruck hinterlässt. Schicht für Schicht entsteht ein einzigartiges Aroma. Baumkuchen selber machen zeigt, wie viel Liebe in einem Gebäck stecken kann. Perfekt zu Weihnachten, zum Kaffee, als Dessert oder als Geschenk aus der Küche.
Auf die Plätzchen, fertig, los …
Mit einer Sorte Plätzchen ist definitiv noch ganz viel Platz auf deinem Plätzchenteller. Daher musst du unbedingt die traditionsreichen Bethmännchen, unsere beliebten Traumstücke, die leckeren Feenküsschen mit Toffifee, die süßen Zimtschnecken Plätzchen, die schwedischen Zimtkekse und die klassischen Heidesand Kekse probieren. Sie sind unsere Lieblinge auf dem Blog und das Beste, was Zimtliebe zu bieten hat.
Die klassischen Zimtsterne, Kokosmakronen oder die besten Nougatstangen aller Zeiten solltest du jedoch auch auf keinen Fall verpassen. Am besten backst du einfach alle ;-). Du wirst sie lieben! So wie Omis Schmandplätzchen oder den besten Baumkuchen der Welt.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
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Habe ich ausprobiert und war sogar einfach. Hat meinen Gästen an Weihnachten sehr gut geschmeckt. Danke für das tolle Rezept. 👌