Kanada ­čçĘ­čçŽ – We love “Namaino Bars”


Zimtliebe auf Reisen / Sonntag, M├Ąrz 3rd, 2019

Im Jahr 2017 besuchten wir zum 150-j├Ąhrigen Bestehen des Landes, den Osten Kanadas.
Allerdings hatten wir nicht -wie die meisten Urlauber- einen Camper gemietet, sondern waren mit dem Auto unterwegs. Im Nachhinein waren wir dar├╝ber auch sehr froh, da man gerade in den St├Ądten sehr viel flexibler unterwegs ist. Au├čerdem hat Kanada supersch├Âne und bezahlbare Hotels, warum also campen?!  Kanada zeichnet sich im ├ťbrigen durch die gew├Âhnungsbed├╝rftige englische Fr├╝hst├╝ckskultur aus­čśČ. Wer also t├Ąglich W├╝rstchen, Bacon und Ei zum Start in den Tag ben├Âtigt, ist in Kanada richtig gut beraten. Allen anderen kann man nur sagen: Leute, es ist ja nur vor├╝bergehend. Ihr schafft das!!
Aber Kanada hat kulinarisch auch Highlight zu bieten, z.B. Poutine! Pommes in einer au├čergew├Âhnl… megalecker! Oder die s├╝├čen Nanaimo Bars! ├ťber Kalorien spricht man hier besser nicht, denn diese Snacks machen s├╝chtig!!!

Doch vorher gibt es noch ein wenig Kultur: Unsere Tour startete in Montreal und f├╝hrte uns zu den Parry Sounds.
 Dies war ein Geheimtipp der Einheimischen. Es sei eine ├Ąhnliche Ausf├╝hrung der 1000Islands, nur mit viel weniger Tourismus und noch sch├Âner! Aha…! Wundersch├Ân war es auch, weniger Touristen gab es dort allerdings nicht. Da man die wundersch├Âne Natur besonders gut aus der Luft ├╝berblicken konnte, charterten wir ein Wasserflugzeug (nat├╝rlich mit Pilot­čśŐ) und bewunderten Georgian Bay und die vielen bewohnten Mini-Inseln aus der Vogelperspektive.  Ein klasse Erlebnis und nur zu empfehlen.
F├╝r alle mit Flugangst gibt es ab Parry Sounds auch ein Auflugsboot!

Im Anschluss ging es f├╝r uns den Algonquin Provencial Park. Natur- und Wanderliebhaber kommen hier auf jeden Fall auf ihr Kosten. Hier gibt es unber├╝hrte Natur und tolle Wanderstrecken! Also Wanderschuhe an, Rucksack auf und los gehts, Ihr Lieben!

Kaum ein Ort strahlt so viel Ruhe aus, wie der Opeongo Lake im Inneren des Parks. Hier starten viele Kanutouren (auch mehrt├Ągig) und auch f├╝r einen Zwischenstopp mit Auto ist es ein sehr sch├Ânes Pl├Ątzchen. An diesem wundersch├Ânen Ort hat man das Gef├╝hl, dass die Zeit still steht und man entsteht der Eindruck, dass die Zivilisation meilenweit entfernt ist. DAS ist pure Natur!


Im Nachhinein hatten wir viel zu wenig Zeit im Park. Unser n├Ąchstes Ziel, die Niagara F├Ąlle warteten n├Ąmlich auf uns. Ein mega Spektakel und leider sehr kommerziell, aber was soll’s… anschauen m├Âchte sie doch jeder! Zu empfehlen ist auf jeden Fall die kanadische Seite, da man vom amerikanischen Ausblick entt├Ąuscht sein wird. Wir checkten in einem der Hotels in der ersten Reihe ein, entschieden uns f├╝r den sehr viel teureren “Fallsview”­čĺĽ, haben es aber auch nicht bereut! Denn wer kann schon vom Bett aus die ber├╝hmtesten Wasserf├Ąlle der Welt bewundern?
Doch man sollte vorab wissen: Hier zahlt man alles extra: Parkplatz (man gibt sein Auto in fremde H├Ąnde und dieser parkt irgendwo au├čerhalb), WLAN und sogar der Fr├╝hst├╝ckstisch in erster Reihe am Fenster, usw…! Naja!

Ein MUSS ist definitiv mit dem Boot an die F├Ąlle ranzufahren. Auf der amerikanischen Seite gibt es die Maid of the Mist, auf der kanadischen ist es Hornblower Niagara Cruises. Auf beiden Booten kann man die Niagara Falls hautnah erleben und was soll ich sagen… es war ein Mordspa├č ­čśČ! Lasst aber lieber die guten Kameras zuhause, denn hier geht wirklich niemand trocken von Bord!

Unsere Tour f├╝hrte uns weiter am kleinen Ort Niagara on the Lake vorbei. Hier lohnt sich ein kurzer Abstecher, denn der Ort ist wirklich s├╝├č, mit kleinen Gesch├Ąften und Caf├ęs, die von innen und au├čen nach Bilderbuch aussehen!

Auf dem Weg nach Toronto… am Lake Ontario entlang kommt man an einigen riesigen Weing├╝tern vorbei. Weinverkostungen und -verkauf ist fast ├╝berall m├Âglich. In einigen gibt es auch ├ťbernachtungsm├Âglichkeiten und tolle Kulissen f├╝r Fotos. Ein kurzes Anhalten ist daher auch hier Pflicht.

Hunderte Fotos von Weinreben sp├Ąter waren wir in Toronto. Eine wirklich beeindruckende Stadt.
Wir investierten in ein Hopp-On Hopp-Off Ticket und waren begeistert. Da die Sehensw├╝rdigkeiten nicht alle fu├čl├Ąufig erreichbar sind, ist es ein super Fortbewegungsmittel. Au├čerdem ist in diesem Ticket noch eine kleine Tour mit Boot inklusive. So f├Ąhrt man um Toronto Island herum, bekommt wirklich interessante Geschichten zur Insel erz├Ąhlt und kann ein mega Skyline-Foto schie├čen.
Toronto Island ist ├╝brigens ein sehr begehrtes Ausflugsziel der Kanadier. Grundst├╝cke und H├Ąuser kosten hier ein kleines Verm├Âgen. Und weil diese Insel so begehrt ist, hat die Regierung eine Regelung getroffen, dass man einen Grundbesitz auf dieser Insel nur 99 Jahre sein Eigen nennen darf. Anschlie├čend geht das Eigentum automatisch an den Staat zur├╝ck und wird neu vermarktet.
Jedes Jahr im September gibt es in Toronto ├╝brigens die zweitgr├Â├čten Filmfestspiele “TIFF”. In dieser Zeit hat man die M├Âglichkeit ganz zuf├Ąllig auf viele Promis zu treffen und au├čerdem an den vielen Merchandise-St├Ąnden neue Produkte kostenfrei zu probieren. Wir wussten vorab nichts davon und waren umso mehr ├╝berrascht George Clooney und Co. live bewundern zu d├╝rfen. Wer also zuf├Ąllig in dieser Zeit in Kanada verweilt, sollte Toronto unbedingt in diesen Tagen besuchen.

Weiter am Lake Ontario entlang erreicht man Kingston und Gananoque. Zwei ganz kleine unspektakul├Ąre Orte, von denen allerdings die Bootstouren ├╝ber den St. Laurence River zu den 1000Islands starten. Beeindruckend, wie viele Menschen sich in Kanada eine eigene(s) Insel(chen) leisten k├Ânnen.   Diese Tour ist wirklich sehenswert und darf nicht verpasst werden.

Unsere Reise f├╝hrte uns als N├Ąchstes nach Ottawa, dem Herzen Kanadas! Die Innenstadt ist super interessant und endlich ist
mal alles dicht beieinander, so dass man sich die Stadt erlaufen kann. Absolutes MUST-SEE ist die Changing the Guard, die Wachabl├Âsung am Parliament Hill.
Und sobald es in Kanada dunkel wurde, startete zum 150. Jubil├Ąum auf dem Parliament Hill etwas ganz Mystisches! Ob Kanadier oder Tourist, alle pilgerten mit Decken zur Gr├╝nfl├Ąche vor dem Geb├Ąude des Parlamentes, lie├čen sich nieder und warten auf die Sound& Light Show ├╝ber die Geschichte Kanadas, die auf der ganzen Fl├Ąche des riesigen Parlament projiziert wurde. G├Ąnsehaut pur!
Am Nepean Point bekommt man ├╝brigens einen tollen Blick auf das Parlamentsgeb├Ąude! Der Weg hinauf lohnt sich­čÖâ!

Am St. Laurence River entlang Richtung Meer kommt man irgendwann nach Trois-Rivieres! Es war unser erster Stopp im franz├Âsischen Teil Kanadas. Stra├čenschilder, Speisenkarten, Einheimische…pl├Âtzlich ist alles franz├Âsisch! Der Ort Trois-Rivieres ist zwar nicht ganz so gro├č, aber es lohnt sich am Abend auszugehen. Bei warmen Wetter sind alle auf den Stra├čen und verweilen in den netten Restaurants und Pubs im Innenstadtkern.

Am Ende unserer Tour erreichten wir Quebec, unser pers├Ânliches Highlight der Reise. Hier blieben wir fast 3 Tage und genossen das franz├Âsische Flair dieser wundersch├Ânen Stadt.
Hier sollte man sich einfach treiben lassen, ├╝ber das Ch├óteau Frontenac zur Terrasse Dufferin schlendern. Und wenn es einem durch die vielen Touristen zu voll wird, einen Spaziergang zur Citadelle hinauf und den Boulevard Champlain (toller Blick auf den St. Laurence Strom) hinunter wagen.
Was man einfach gesehen haben muss, wenn es die Zeit zul├Ąsst, ist der Montmorency Falls, ca. 10 km au├čerhalb. Und wenn man einmal im Auto sitzt sollte man unbedingt die ├Äle d┬┤Orl├ęans, eine
vorgelagerte Insel, besuchen.
Hier gibt es sehr sch├Âne Lokale mit Au├čenbereichen, von denen man einen super Blick auf Quebec hat.  Diese Insel wird ├╝brigens nicht nur wegen des guten Essens, sondern auch auf Grund der Obstb├Ąume von den Einheimischen geliebt. Sind die ├äpfel reif, fahren die Quebecer hin├╝ber und pfl├╝cken sich die ├äpfel auf den Plantagen selbst.

F├Ąhrt man gegen Abend bis an das Ende der 8 km langen Insel kann man dort einen tollen Sonnenuntergang bestaunen!
Dies war dann auch leider unser letzter Sonnenuntergang in Kanada…! Aber ich kann jedem empfehlen, dieses Land einmal zu besuchen. Die Kanadier sind sehr gastfreundlich und das Land ist einfach beeindruckend. Ich werde sicher noch einmal zur├╝ckkommen.

Bis es aber soweit ist, habe ich nun endlich zwei kanadische Spezialit├Ąten f├╝r Euch:
Poutine m├╝sst ihr auf jeden Fall probieren. Die Kanadier essen es immer und ├╝berall. Dabei handelt es sich um eine Portion Pommes mit Bratenso├če und geriebenem K├Ąse. Im ersten Moment sieht es zwar nicht sehr appetitlich aus, aber f├╝r uns Deutsche fehlt geschmacklich nur noch das Schnitzel zur “Real German-Leibspeise”.

Nanaimo Bars d├╝rft ihr ebenfalls nicht verpassen!
Die Schokoladenschnitten sind zwar seeehr s├╝├č, aber die Kanadier (und ich leider auch) sind Hin und Weg von diesem quadratischen kleinen Zuckerschock! Denn Nanaimo Bars gibt es wirklich ├╝berall in diesem gro├čen Land.
Selbst die beliebte kanadische Fast-Food Kette “Tim Hortons” (wenn ihr an einem vorbeikommt, legt eine Vollbremsung hin und geht dort mindestens einmal essen ­čŹŻ) haben sie auf der Speisekarte!

Lasst es euch schmecken und bekommt mir ja kein Fernweh beim Nachbacken ­čśë!

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Nanaimo Bars
Portionen
St├╝cke (Gesamt 20x20cm)
Zutaten
F├╝r den Boden:
F├╝r die Schokodecke:
Portionen
St├╝cke (Gesamt 20x20cm)
Zutaten
F├╝r den Boden:
F├╝r die Schokodecke:
Anleitungen
Der Boden:
  1. Eine rechteckige Backform mit 20x20cm Gr├Â├če vorbereiten.
  2. Butter, Zucker und Kakao im Wasserbad erw├Ąrmen und zu einer glatten Creme verr├╝hren.
  3. Das Ei hinzuf├╝gen und so lange r├╝hren, bis eine cremigere Konsistenz entstanden ist (geht relativ schnell).
  4. Kekse in einer separaten Sch├╝ssel zerbr├Âseln. Kokosflocken und Haseln├╝sse hinzuf├╝gen.
  5. Die Kakaocreme gut mit den Kekskr├╝meln vermengen.
  6. Die Masse in die Form geben, gleichm├Ą├čig auf der ganzen Fl├Ąche verteilen und fest andr├╝cken und zur Seite stellen.
Die Creme:
  1. Weiche Butter, Vanille und Puderzucker mit dem Mixer schaumig r├╝hren.
  2. Sahne in die Creme einr├╝hren.
  3. Die Buttercreme gleichm├Ą├čig auf der gesamten Fl├Ąche des festen Kakaobodens verteilen und anschlie├čend k├╝hl stellen.
Die Schokoladenschicht:
  1. Schokolade in St├╝cke brechen und zusammen mit dem Kokos├Âl im Wasserbad (unter R├╝hren) verfl├╝ssigen.
  2. Die fl├╝ssige Schokolade mit einem L├Âffel gleichm├Ą├čig auf der Buttercreme verteilen.
  3. Das Ganze nochmals k├╝hl stellen bis die Schokolade fest ist.
  4. Anschlie├čend in St├╝cke schneiden und ein St├╝ck Kanada servieren.

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