Spekulatius Toffee Tarte – No Bake Cake


Kuchen & Torten / Samstag, Dezember 21st, 2019

Spekulatius Toffee TarteSo kurz vor Weihnachten wird es nochmal Zeit für einen richtigen X-Mas Kuchen. Mit Spekulatius und ganz viel Karamell (Dulce de Leche) ist diese Torte ein tolles Soulfood und damit genau das Richtige, um sich auf die kuscheligen Feiertage einzustimmen.

A propos… wie verbringt ihr in der Regel die Weihnachtsfeiertage? Die Meisten unter uns nutzen diese Zeit ja gewöhnlich, um die Familie um sich zu gesellen. Das ist im Hause Zimtliebe meistens nicht anders. Dabei nehme ich mir schon seit Jahren vor, einfach mal die Koffer zu packen und Weihnachten im Urlaub zu verbringen. Z.B. unter Palmen auf den Malediven oder im Tiefschnee von Finnland?! Der Gedanke ist mittlerweile fest verankert, aber bisher kam es noch nie dazu. Meine Familie war immer schneller und legt regelmäßig (es wird jedes Jahr früher) im August die “Termine” für die Feiertage fest. Damit ist meine Urlaubsplanung ganz schnell hinfällig und ich nehme es mir fürs nächste Jahr erneut vor!
Doch im Grunde ist es auch völlig egal, wie, wo und mit wem wir unsere Weihnachten feiern. Die Hauptsache ist doch, wir genießen das Weihnachtsfest.Spekulatius Toffee Tarte

Ein No Bake Cake mit Spekulatius ist “easypeasy”

Spekulatius Toffee TarteWer keine Lust darauf hat, den Backofen anzumachen ist mit einer No Bake Torte bestens bedient. Diese Art Kuchen ist nämlich absolut anfängergeeignet und noch dazu gelingsicher. Das Einzige was man hier benötigt, ist ein wenig mehr Zeit als bei anderen Kuchen. Denn jede Schicht braucht genügend Ruhe, um auszukühlen und fest zu werden.

Doch wenn man diesen Punkt (die Zeit) beachtet, ist alles andere ein Kinderspiel. Verrühren, einfüllen und abwarten! Ein kleines Tortenträumchen!

Diese Tarte ist geschmacklich übrigens Weihnachten pur. Sie schmeckt nach Spekulatius und vielen weihnachtlichen Gewürzen wie z.B. Zimt. Auch wenn der Kuchen ziemlich gehaltvoll wirkt (und es auch irgendwie ist 😬), so schmeckt er nicht so und liegt auch nicht schwer im Magen. Ein Stück davon ist ein wahrer Genuss und das perfekte Essen für wahre Schokoholics.

Ist Dulce de Leche (cremiges Milchkaramell) denn nicht aufwändig?

Spekulatius Toffee Tarte

 

Klar kann man sich viel Arbeit machen und die Profis schlagen wahrscheinlich sofort die Hände über dem Kopf zusammen. Aber ich verrate euch einen Trick, mit dem ihr ohne Vorwissen das allerleckerste Milchkaramell herstellen könnt. Es geht definitiv als französische Variante “Dulce de Leche” durch und ich verspreche euch…. alle werden sie lieben.

Das Einzige was ihr dafür benötigt, ist gezuckerte Kondensmilch in der Konservendose (gibt es in jedem Supermarkt zu kaufen). Diese geschlossene Dose legt ihr dann für mehrere Stunden in köchelndes Wasser. Wenn ihr sie danach öffnet, könnt ihr die fertige Karamellcreme herauslöffeln.
Das ist tatsächlich kein Witz und funktioniert wunderbar. Die Kondensmilch kocht ihr zu einer cremigen Dulce de Leche. Yummy!

So, nun habe ich aber wirklich genug über Weihnachten und No Bake Cakes philosophiert. Ihr wollt das Rezept sicher gleich ausprobieren.
Viel Spaß damit!

Spekulatius Toffee Tarte - No Bake Cake

Zutaten

Für den Boden:

  • 300 g Spekulatius
  • 110 g Butter, geschmolzen

Für die Zimtcreme:

  • 300 g Frischkäse
  • 200 g Quark
  • 30 g Erdnussbutter, cremig
  • 60 g Zucker
  • 2 TL Saft aus einer Zitrone
  • 3 TL San Apart (ähnlich Sahnefest)
  • 4 TL Zimt

Für die Karamellschicht (Dulce de Leche):

  • 1 Dose (400g) gezuckerte Kondensmilch
  • 2 TL San Apart (ähnlich Sahnefest)

Für den Schokoguss:

  • 180 g Zartbitterkuvertüre
  • 15 g Kokosfett

Für die Deko:

  • 30 g Eiweiß
  • 60 g Zucker
  • Optional: Kakaopulver zum Bestreuen

Anleitungen

Vorab die Karamellcreme vorbereiten:

  • Dafür legt ihr die verschlossene Dose in einen Topf mit Wasser. Achtet darauf, dass die Dose vollständig vom Wasser umschlossen ist.
  • Nun bringt ihr das Wasser zum Kochen und lasst es für ca. 3 Stunden köcheln. Kontrolliert immer mal wieder den Wasserstand und füllt gegebenfalls Flüssigkeit nach.
  • Nach ca. 3 Stunden nehmt ihr die Dose aus dem Wasser (Vorsicht heiß!) und lasst sie auskühlen. Danach öffnen und einfach das leckere Milchkaramell verwenden!

Der Keksboden:

  • Spekulatius so klein wie möglich zerbröseln. Dies funktioniert entweder mit einem Mixer oder einer Küchenmaschine. Wer Beides nicht zur Verfügung hat, kann die Kekse in eine Plastiktüte füllen, fest verschliessen und mit einem Nudelholz immer wieder darüber rollen.
  • Die Butter in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen.
  • Die Keksbrösel mit der Butter zu einer homogenen Masse vermengen.
  • Eine Tarteform (mit herausnehmbaren Boden) einfetten und die Keksmasse gleichmässig darin verteilen und festdrücken.
  • Den Boden für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.

Die Zimtcreme:

  • Alle Zutaten zu einer glatten Creme verrühren und gleichmäßig auf dem Spekulatiusboden verteilen.
  • Die Tarte für einige Minuten im Kühlschrank kühlen.

Die Karamellcreme:

  • Die Dose mit der gekochten Kondensmilch öffnen und das Milchkaramell in einer Schüssel mit San Apart glatt rühren.
  • Karamell gleichmäßig auf der Zimtcreme verteilen und nochmals einige Minuten im Kühlschrank zu kühlen.

Der Schokoladenguss:

  • Kuvertüre zerhacken und 2/3 der Schokolade zusammen mit Kokosfett im Waserbad schmelzen. Die Schokolade bei geringer Hitze erwärmen und immer wieder rühren.
  • Ist die Kuvertüre vollständig geschmolzen (dies passiert bei etwa 45-50 °C), den Topf von der Kochstelle nehmen.
  • Die restliche Kuvertüre einrühren, bis alles eine glatte und geschmeidige Schokoladenmasse ergibt. Hierbei kühlt die Kuvertüre auf etwa 26-28°C herunter. Dies ist wichtig, um anschließend eine schöne glänzende Oberfläche und eine knackige Schokolade erhalten.
  • Die Schokoladenmasse nochmals kurz auf die Kochstelle ziehen und bis auf 30-33°C erwärmen. Nun ist die Kuvertüre perfekt temperiert und bereit für die Tarte.
  • Die Kuvertüre gleichmäßig auf der Karamellcreme verteilen und anschließend im Kühlschrank vollständig auskühlen lassen.
  • Wem die Schokioberfläche nicht so schön glatt gelungen ist, kann Backkakao auf den Guss sieben. So erhält die Tarte eine samtige Oberfläche und jede kleine Unebenheit verschwindet ;-).

Die Baiser-Dekoration:

  • Das Eiweiß steif schlagen.
  • Wenn das Eiweiß eine feste, weiße Konsistenz erreicht hat, langsam den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen. Das Baiser sollte nun eine cremige Masse und fest werden.
  • Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und die Tarte damit dekorieren.
  • Die Baisertropfen mit einem Gasbrenner abflämmen. Dadurch erhält das Baiser eine schöne Bräunung.

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