Honigkuchen mit Zitronenquark und karamellisierten Früchten

Der Honigkuchen wird hierzulande nicht soooo häufig gebacken wie andere Rührkuchen. Dies ist prinzipiell sehr schade, denn er schmeckt richtig gut. Und da es sich um einen eher trockenen Kuchen handelt, kann er länger aufbewahrt werden als die Artgenossen.

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Geschmacklich erinnert der Honigkuchen schon fast an Lebkuchen oder Gingerbread und ist daher perfekt für den Herbst oder Winter.
Wenn man ihn dann zusätzlich zum Zitronenquark mit frischen Früchten garniert, gibt es zum leckeren Geschmack noch einen Power-Vitaminschub. Der Zitronenquark mit den karamellisierten Früchten rundet den Honigkuchen geschmacklich ab. Er erhält dadurch sein optisches Feintuning.

Wer möchte, kann den Honigkuchen natürlich auch pur und ohne den Schnickschnack „on top“ backen. Aber für mich persönlich ist gerade dies das gewisse Etwas an dem Rezept.

Honigkuchen
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Das neue Superfood: Die Feige

Feigen harmonieren geschmacklich sehr gut mit Honigkuchen und Zitronenquark. Sie geben dem ganzen Frische, einen gewissen Biss und zudem sind sie noch wahnsinnig gesund. Wenn man die Feige karamellisiert, bekommt sie zusätzlich eine angenehme Süße.
Bei frischen Feigen ist das Besondere, dass man die Schale nach dem Waschen einfach mitessen kann. Sie ist bissfest, aber schmeckt richtig gut.

Honigkuchen

Außerdem ist die Feige mit Vitamin A und B, Folsäure, Biotin sowie Ballaststoffen ein wahres Superfood. Sie ist in der frischen Version schon sehr gesund und getrocknet ein noch besserer Energielieferant.

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Da strahlt das „Honigkuchenpferd“

Wer kann sich übrigens noch an die Redewendung „du grinst ja wie ein Honigkuchenpferd“ erinnern?

Ich hatte sie schon völlig aus meinem Gedächtnis verdrängt, aber beim Anblick dieses Kuchens ist sie mir wieder in den Sinn gekommen.
Denn beim Dekorieren dieses süßen Prachtstücks muss man einfach über beide Wangen strahlen.

Honigkuchen

Diese Redewendung stammt übrigens aus dem 19. Jahrhundert. Damals wurden alternativ zum Lebkuchen kleine Honigkuchen in Pferdeform verkauft. Scheinbar war das süße Honigkuchenpferd traditionell sehr hübsch anzusehen. Denn seit dieser Zeit ist die Redewendung ein fester Bestandteil der deutschen Sprache und wird heute noch sehr häufig verwendet.

In diesem Sinne… lasst es euch gut gehen und viel Spaß beim Nachbacken.

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Honigkuchen mit Zitronenquark

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Portionen 20 cm Durchmesser
Kalorien

Zutaten

Für den Kuchen:

  • 100 g Butter, zimmerwarm
  • 130 g Honig
  • 2 Eier
  • 130 g Rohrzucker
  • 250 g Mehl
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 1 TL geriebenen frischen Ingwer
  • 20 g Zitronensaft

Backzeit/-temperatur:

  • 45 Minuten 180°C Umluft

Für das Topping:

  • 250 g Mascarpone
  • 300 g Magerquark
  • 50 g Zucker
  • 20 g Zitronensaft
  • Abrieb einer Bio-Zitrone

Für die Fruchtdeko:

  • 1 Birne
  • 1 Mango
  • 50 g Himbeeren
  • 3 Feigen, frisch
  • Sahne-Karamell
  • Zucker

Außerdem:

  • Cognac
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Anleitungen

Der Honigkuchen:

  • Backofen vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen und Backring auf 20 cm Durchmesser einstellen.
  • Butter, Honig, Eier und Rohrzucker schaumig rühren.
  • Alle weiteren Zutaten hinzufügen und zu einem homogenen Teig verrühren und in die Backform geben.
  • Auf mittlerer Schiene goldbraun backen. Mit dem Stäbchentest testen, ob der Kuchen fertig gebacken ist.
  • Den Kuchen aus dem Backofen holen und vor dem Belegen vollständig auskühlen lassen.
  • Die Oberfläche des Honigkuchens mit Cognac tränken.

Das Topping:

  • Quark, Mascarpone, Zucker und Zitrone zu einer cremigen Masse verrühren. Die Creme für etwa 30 Minuten kühl stellen.
  • Die gekühlte Creme auf dem Kuchen vertreilen.
  • Feigen waschen und vierteln. Die Birne waschen, in Stücke schneiden und mit Zucker und einem Schuss Cognac in einer Pfanne karamellisieren. Dafür den Zucker und den Cognac in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze erwärmen. Sobald der Zucker verflüssigt ist, die Birnen und Feigenstrücke hineingeben und unter Rühren karamellisieren lassen. Anschließend die Birnen und die Feigen auf der Creme verteilen.
  • Mango schälen, aufschneiden und in Stücke schneiden. Die Mangostücke auf dem Creme verteilen.
  • Himbeeren waschen und ebenfalls auf der Creme dekorieren.
  • Abschießend könnt ihr noch Sahne- Karamell auf dem Kuchen verteilen. Das Karamell könnt ihr fertig kaufen oder selbst herstellen. Das Rezept findet ihr HIER.
  • Lasst es euch schmecken.
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Die angegebenen Nährwerte wurden automatisiert berechnet.

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3 Kommentare zu „Honigkuchen mit Zitronenquark und karamellisierten Früchten“

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