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Kürbis Ratatouille mit gerösteten Nüssen- Vegan & 100% lecker

Kürbis Ratatouille ist zwar kein klassisches Ratatouille Rezept, doch eines muss einfach mal erwähnt werden: Hokkaido ist die perfekte Komponente in diesem leckeren Gemüseeintopf. Denn der Kürbis ist nicht nur geschmacklich passend, sondern macht optisch eine sehr gute Figur in diesem Gericht. Außerdem ist es ein leckeres Herbst-/ Winteressen und auch noch super gesund! Was will man also mehr ;-)?
Doch fangen wir am Anfang an.

Wo entstand das erste Ratatouille Rezept?

Wer auf die Aussprache achtet, erkennt es natürlich sofort. Der Ausdruck „Ratatouille“ stammt aus dem Französischen. Und das ist wohl auch der Grund, warum sich der Begriff bei uns so gefestigt hat. Im Französischen ist alles so wohlklingend und harmonisch. Ganz im Gegenteil zu unserer Sprache.

Denn im direkten Vergleich wäre wohl das Wort „Gemüseeintopf“ (ein Ratatouille ist nämlich nichts anderes) die passende Bezeichnung. Und sind wir mal ehrlich, Eintopf hört sich nun wirklich nur halb so ansprechend und lecker wie dieses -hach so wundervolle- „Ratatouille“ an, oder?.

Kürbis Ratatouille rezept

Wir wissen also, dass die Bezeichnung aus einer unserer Nachbarländer stammt.
Doch liegt auch hier der Ursprung im Ratatouille?

Früher wurde das klassische Ratatouille häufig in Südfrankreich gekocht und war eher ein Essen für arme Leute. Denn auch wenn wir heutzutage immer dieselben typischen Zutaten für den französischen Eintopf nutzen, so war man früher beim Kochen eher pragmatisch veranlagt. Es wurde einfach verkocht, was gerade zur Verfügung stand. Und das macht das Rezept im Grunde auch so genial.

Aber ist denn Kürbis Ratatouille vegan?

Na und ob Ratatouille vegan ist.
Ich finde, dass es z.B. auch ein gutes und einfaches Gericht ist, um den Einstieg in die vegetarische und vegane Küche zu finden. Da die Hauptkomponente das frische Gemüse ist und auch sonst nicht viele Gewürze benötigt werden, kann man je nach Beilage ohne viel Aufwand ein leckeres veganes Ratatouille zaubern.
Doch was ist denn eigentlich die passende Ratatouille Beilage?

Ratatouille mit Kürbis

Gibt es die perfekte Beilage zu Kürbis Ratatouille?

Theoretisch kann man den Eintopf auch ganz einfach pur essen. Eine Beilage ist also gar nicht unbedingt nötig. So mache ich das beispielsweise häufig.

Doch ich kann sehr gut verstehen, wenn man nicht nur den Topf mit Gemüse servieren möchte. Und so kannst du Ratatouille gut mit Reis kochen, Ratatouille mit Hackfleisch verfeinern oder auch (und das mögen gerade die Älteren sehr gern) Ratatouille mit Kartoffeln auf den Tisch bringen.

Auch frisches Baguette, Fisch oder Fleisch kann sehr gut zum Gemüse gegessen werden. Und wenn man sich die Liste der weiteren möglichen Beilagen so anschaut, merkt man sehr schnell… zu Ratatouille geht eigentlich fast alles :-).

Kürbis ratatouille

Warum macht man Ratatouille mit Kürbis?

Ganz einfach, weil es lecker schmeckt. Da wir -und das finde ich persönlich super- immer mehr auf Nachhaltigkeit und regionale und saisonale Produkte achten, bietet sich der heimische Kürbis doch besonders an. Wenn ab August die Kürbisernte startet, bekommen wir die besten Bioprodukte direkt beim Erzeuger um die Ecke. Und so sollten wir unbedingt viel öfter mit Kürbis kochen.

Für ein Kürbis Ratatouille eignet sich übrigens (fast) jede Kürbissorte. In diesem Rezept habe ich allerdings den Hokkaido verwendet. Zum einen kann er inklusive Schale verarbeitet werden, das Fruchtfleisch bleibt auch nach dem Kochen schön bissfest und er hat einen sehr aromatischen Geschmack. Dadurch passt er -meiner Meinung nach- auch sehr gut zum restlichen Ratatouille Gemüse.

Wer also Kürbisfan ist, sollte dieses Rezept unbedingt ausprobieren.
Viel Spaß beim Nachkochen.

Hast du Lust auf weitere Kürbis Rezepte?

Dann solltest du unbedingt das leckere Kürbisbrot, Kürbisrisotto mit Spinat oder auch den schnellen Ofenkürbis ausprobieren:

kuerbisbrot hoch
Süßes Kürbisbrot
kuerbisrisotto hoch

Kürbis Risotto

Hier kommt nun das schnelle Kürbis Ratatouille Rezept:

Kürbis Ratatouille mit gerösteten Walnüssen

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Kürbis Ratatouille ist vegan und super lecker. Ein tolles Feierabendgericht, das auch zum Aufwärmen geeignet ist. <br>Dazu kannst du in der veganen Variante Reis oder Kartoffeln servieren. Aber auch Baguette, Fisch und Fleisch passen sehr gut.

einfach

  • Vorbereitungszeit:
    10 Minuten
  • Kochzeit:
    25 Minuten
  • Gesamtzeit:
    35 Minuten

Zutaten

2 Portionen
1/2Hokkaido Kürbis
1 Zucchini
1 gelbe Paprika
1/2 Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
30 mlOlivenöl
200 mlGemüsebrühe
1  Dose Tomaten
3-5 Salbeiblätter
1 Zweig frischer Thymian
1 Zweig frischer Rosmarin
Salz und Pfeffer
Optional: Walnüsse für den richtigen Crunch

Zubereitung

  1. Kürbis waschen, entkernen und große Würfel schneiden.
  2. Zucchini waschen und würfeln. 
  3. Die Zwiebel schälen und ebenfalls würfeln.
  4. Zucchini, Kürbis und Zwiebel in einem Topf mit dem Öl anrösten und für einige Minuten weich braten.
  5. Paprika waschen, entkernen und würfeln.
  6. Knoblauchzehen schälen und klein hacken.
  7. Paprika und Knoblauch ebenfalls in den Topf geben und das Gemüse für ca. 5 Minuten dünsten.
  8. Gemüsebrühe, Tomaten und frische Kräuter (Salbei, Rosmarin und Thymian) hinzufügen.
  9. Den Kürbis etwa 20 Minuten bei geschlossenem Deckel gar köcheln lassen.
  10. Für den richtigen CRUNCH: Die Walnüsse in einer Pfanne kurz anrösten. Im Anschluss hacken und beim Servieren über das Ratatouille streuen.
  11. TIPP: Besonders gut schmeckt Baguette, Reis oder Reisnudeln (Hartweizengrieß) dazu. kuerbis ratatouille quer

Wie findest du das Rezept?

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1 Kommentar zu „Kürbis Ratatouille mit gerösteten Nüssen- Vegan & 100% lecker“

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